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ZUSÄTZLICHER  SERVICE!

Die Lohndruckerei

Der Verlag Rote Zahlen ist kein Bezahlverlag! Im Gegenteil. Aus Liebe zur Lyrik stellen wir immer die bestmöglichen Bücher her -  ganz unabhängig von den Verkaufsaussichten. Aber sehr oft bekommen wir gute Manuskripte zugeschickt, die einfach nicht in das Programm eines Lyrik-Verlags passen. Um nun auch diesen AutorenInnen die Möglichkeit zu geben, ihre Werke in schönen Ausgaben herstellen zu lassen, haben wir zusätzlich zum Verlag die edition-iquarius eingerichtet. Ob Firmenbroschüre oder  600-Seiten-Abhandlung, ob ein Büchlein zum Jubiläum oder die Doktorarbeit, ob großformatiger Bildband, Rezeptbuch, Geschichten aus der Region, Erinnerun- gen für die Enkel und vieles, vieles mehr - wir drucken für Sie (fast) alles!. Und Ihr Buch ist mit ISBN in über 1.000 Online-Shops und 6.000 Buchhandlungen gelistet - auf Wunsch auch international!

Das ist viel günstiger als Sie denken!
Keine Mindestabnahme!
Druck ab einem Exemplar!
Nachbestellungen jederzeit.

Extras auf Wunsch:

Textkorrektur
Lektorat
professionelles Layout
Montage Fotos / Grafiken
Probedruck / Fahnenabzug
E-Book
(Preise Extras auf Anfrage)

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VERLAG ROTE ZAHLEN - Ästhetik ist unser Beruf

"Wir sind beileibe keine Puristen. Und bei Geiste schon gar nicht." (Manfred Brinkmann)


NEU! Ab 16. Mai 2016 bestellbar:

Esther Morales-Cañadas: DIE VERWIRRUNG DES MENSCHLICHEN VERLANGENS, 104 Seiten, 11,95 €, ISBN 978-3-944643-54-0

 

"Die Gedanken, die ich hier darlege, sollen versuchen, die Identität unserer Natur wiederzufinden, und darüber hinaus sollen sie den Mensch motivieren, sein eigenes „Ich“ zu definieren. Denn nur wenn jeder von uns seine wesentliche Rolle auf der Erde definieren kann und sie freiwillig – ohne externe Einflüsse – erkennt, kann unsere Zivilisation weiter als solche erhalten werden."











WIEDER VERFÜGBAR:

Klaus Servene: AUS DER ENGE - Gedichte & Textamente, 132 Seiten, 12,90 €, ISBN 978-3-944643-38-0

'Man schwimmt und erreicht kein Land. Da freut es einen schon, wenn man eine Boje sieht. Man wird sich an ihr festhalten wollen, um innezuhalten, etwas auszuruhen. So ging und geht es mir schon seit meiner Schülerzeit mit Lyrik. Das meiste, was ich selbst auf lyrischem Weg festzuhalten glaubte, habe ich inzwischen weggeschmissen. Ein paar selbstgefischte Perlen haben es in dieses Buch geschafft, ich hoffe zu Recht – denn wenn Lyrik nicht immer wieder neuen Grund bietet, im Lesen und im Schreiben, den Blick auf Welt und Leben zu schärfen, geht sie unter. 'Lyrik retten' - diese Devise der edition rote zahlen ist auch meine Devise.'
(Klaus Servene)

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Der Leonce-und-Lena-Preis 2015 ging an David Krause, einen Autor der ersten Stunde im Verlag. Wir gratulieren!


 Hans-Joachim Griebe auf der Short-List des Preises für Politische Lyrik (POLLY)
Endausscheidung und Preisverleihung 6. März 2016 in Berlin


 

Frisch eingepackt für 2016:


Catharine Buck: WANDLUNGEN - Gedichte 1999 - 2015, 72 Seiten, 8,95 €, ISBN 978-3-944643-67-0

Da traut sich eine was!
Frühe Werke, ihre Anfänge, verstecken Künstler bis nach dem Tod. Dann erst darf die Welt die Schubladen öffnen und erfahren: Auch die scheinbaren Originalgenies mussten, wie jedermann, ihr Handwerk erst lernen. Catharine Buck wählt einen mutigeren Weg. Sie versteckt nicht, was sie als Vierzehnjährige verfasste – sie zeigt es offen her. Und lesend begleiten wie sie dann bis in ihr dreißigstes Jahr. Insofern ist dieses Buch nicht nur Lyrikband, sondern auch Dokument einer Entwicklung. Darüber hinaus ein Lehr- und Übungsbuch für angehende Dichter, das sogar im manchmal arg verstaubten Deutschunterricht als Arbeitsgrundlage »am lebenden Objekt« dienen könnte.
Für den
Verlag Rote Zahlen jedenfalls war auf Anhieb klar: Wir begleiten Catharine Buck auf diesem anspruchsvollen und riskanten Weg. Denn hier wächst eindeutig eine Poetin heran, von der noch viel zu erwarten ist.


René Steininger: ÜBERTRAGUNGEN AUS DER NÄHE - Ein Triptychon, Hardcover 21 x 21, 108 Seiten, 15,95 €, ISBN 978-3-944643-66-3


Kühl, klar, mit ungeheurer Empathie, großer Wut und der souveränen Melancholie des Wiener Habitats wandert René Steininger durch die göttliche Komödie des zeitgenössischen Lebens, des heutigen Wahnsinns, der heutigen (Schein)Erlösungen, wie das weiland Dante in der Commedia auch tat. Dass Steininger dabei die Dantesche Laufrichtung aus der Hölle hinauf zum Paradies beibehält, ist weniger Kafkas "Kleine Fabel" geschuldet, sondern ist - je nach innerer Verfasstheit des Lesers - pure Ironie oder purer Hohn.

Kritik FIXPOETRY                             Kritik Glanz&Elend 

 


 

Andreas Peters: DREH DICH DOCH UM, SULAMITH - Liebesgedichte & Liebesgeschichten, Hardcover 21 x 21, 96 Seiten, 16,50 €, ISBN 978-3-944643-64-9

"Andreas Peters ist ein Sprachakrobat, ein seltener Fall unter den russland-deutschen Autoren, er scheint an jedem Wort lange herum zu riechen, er schnüffelt wie ein Raucher am Tabak, wie ein Gourmet am Kaffee, wie ein Sternkoch am Trüffel. Seine Lebens- und Berufserfahrung, seine Gedanken- und Gefühlswelt, seine Liebe zu seiner Frau, zur Kunst und Literatur, sowohl der deutschen als auch der russischen, fließen in seine Liebestexte unwillkürlich ein und schaffen einen feinen, warmen, zarten, reichen Liebeskosmos." (Wendelin Mangold)

 

 


NEUBEARBEITUNG: RO Willaschek: DES TEUFELS GROSSMUTTER WOHNT IN KÖLN - Erzählungen, 220 Seiten, Softcover, 9,95 €, ISBN 978-3-944643-65-6

Man muss hier nolens volens eine neue literarische Kate­gorie einführen: die ›Willascheks‹ - eine Erzählweise, die souverän die Brüder Grimm mit Paul Éluard und Raymond Queneau vermählt, dabei aber kei­ne avant­gardistischen Tro­ckenblumen her­vorbringt, son­dern kraftvolle, vor Fabulierlust und Bildern strotzen­de Geschich­ten. Diese ›Willascheks‹ führen uns nicht nur durch die Stadt Köln, sie führen uns durch ihren Leib, ihren Magen, durch ihr Hirn, ihr Ge­dächtnis, ihre Seele.

Bonner Generalanzeiger

 


 

Kai Dillenberger: augenbrot - grafik & lyrik, 96 Seiten, Großformat 20 x 30, mit 24 Grafiken, 100 Seiten, 14,90 €, ISBN 978-3-944643-62-5
Natürlich gibt es an hand­werklich meisterhaften Details viel zu ent­decken – man schaue nur bei scheinbar simpel abfotografier­ten Sze­narien wie ›devot I‹ und ›devot II‹ einmal genauer hin. Aber die ästhe­tische Singularität der Werke, ihre tiefblickende Substanz, ihre schmerzhafte Wahrhaftigkeit offenbaren sich erst, wenn man sie als Ganzes in den Blick nimmt – ein wenig unkonzentriert, ein wenig erschöpft, ein wenig überfor­dert. Wie bei einem Mark Rothko ist auch bei Dillen­berger ein übergenaues Hin­sehen ganz falsch. Und das gilt auch für die Texte, die schon alleine deshalb eine ästheti­sche Einheit mit den Grafiken bilden. Man habe keine Furcht, bei dieser ›Rezeption in der Zerstreuung‹ (Benjamin) etwas Wichti­ges zu überle­sen. Dillenberger baut in seine Werke tückische Widerhaken ein, die uns immer wieder schmerzhaft daran erinnern, worum es bei Kunst eigentlich geht: Die abgrundtie­fe Trauer über den verloren­gegangen Sinn.


RO Willaschek: Caligari & Cesare - ein Abgesang in 10 Strophen, 108 Seiten, 7,80 € ISBN 978-3-944643-63-2

Das 'HOWL' der Nach-Ginsberg- Generation. Fulminant!

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Pauline Füg wurde der Sprachbewahrerpreis und der Kulturförderpreis der Stadt Würzburg verliehen.

NORA GOMRINGER
GEWINNT INGEBORG-BACHMANN-PREIS!


 

Siri Kusch: Glückliche Krümmung - Gedichte, Hardcover 21x21, 80 Seiten, 14,95 €, ISBN 978-3-944643-51-9

Eine hellsichtige Melancholie durchweht alle Zeilen in diesem Buch, oft auch ein feiner Spott, der aber dann viel präziser als alle lärmende Kritik seziert und offenlegt, wo unter unserer dünnen Haut die malade Stelle zu finden ist. Wie oft schon wurde in der Literatur beispielsweise die Hohlheit und Blasiertheit des gesellschaftlichen Small-Talk kritisiert und verachtet. Ich kenne aber kein Werk, das dieses Verhalten so elegant und quasi en passant liquidiert hätte, wie es Siri Kusch in ihrem Gedicht ›Lauer Abend‹ tut. Mit drei kleinen Zeilen – die schnitzel / aber haben / größe – desavouiert sie das ganze Gewäsch ein für alle Mal. Es ist ein ästhetisches Vergnügen, dem Florett der Kusch bei der Arbeit zuzuse­hen. Selbst dann noch, wenn dessen Spitze einem unvermittelt ins eigene Fleisch fährt …  Sehen     Mehr sehen    

Rolf Menrath: PFLASTERSTEINKÖPFE - Poesie, Prosa & Grafik, Softcover 21x21, 200 Seiten, 81 Grafiken, 21, 65 €, ISBN 978-3-944643-50-2

Friedrich-Naumann-Stiftung: »So viel man auch über Verschwörungstheorien theoretisieren kann, so kurz kann man alles Wichtige dazu auf den Punkt bringen, wie Rolf Menrath in seinem Gedicht ›Die fragen nur‹«.
Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen: »(…) bewegt sich zwischen Bildern und Texten. Seine Motive entstehen in der Diskussion – figurative Elemente findet er im Internet und setzt diese Figuren dann malerisch um. Viele seiner Bilder haben zugehörige Texte, sind Anlass oder Ergebnis von Diskussion oder Meditation.« (Dr. Georg Souvignier zur Ausstellung ›Kunst am Niederrhein‹ )



Lyrik retten! -

das war der Gedanke, der 2012 den Anstoß zur Verlagsgründung gab.Verleger Hans-Joachim GriebeVerleger Hans-Joachim Griebe Unerträglich, wie rasch einzelne, herausragende Gedichte, wenn sie in Literaturforen veröffentlicht werden, den Tod durch Versinken im Netz-Sumpf sterben. Diese Werke wollten wir vor dem Vergessenwerden bewahren. In klassischer Buchausgabe und als Ebook.
Unsere Sammlung solcher Gedichte wurde dann durch die Hinweise zahlreicher Autoren rasch und stark erweitert. Ergebnis: Die erste Anthologie der edition rote zahlen. Titel: POESIEFELDAMBULANZ. Kriterien der Auswahl waren: Formwille, handwerkliche Qualität, vor allem aber das magische und ungreifbare Quäntchen Transzendenz, durch das gängige Zeilenbruch-Texte erst zu Poesie werden.
Geplant war, jährlich eine solche Anthologie herauszugeben. Aber europaweit machten uns Autoren einen Strich durch diese Rechnung. Es war, als hätten viele Künstler nur darauf gewartet, dass endlich ein Verleger kommt, der ausschließlich der Ästhetik verpflichtet ist. Auch wenn er dabei den Untergang des Verlags riskiert.
Dieser Untergang hat - entgegen allen Unkenrufen - bislang nicht stattgefunden. Und längst sind es nicht nur Poeten, die sich den strengen ästhetischen Ansprüchen gestellt haben. Prosaisten, Satiriker, Fotografen, Grafiker, bildende Künstler -  sie alle sind mit Büchern im Verlag Rote Zahlen vertreten.
S
tolz sind wir aber vor allem darauf, dass uns etliche Künstler ihr gesamtes Lebenswerk anvertraut haben. Das ist uns Ansporn und Verpflichtung, weiterhin buchhandwerklich genau die Ausgaben herzustellen,  die ein Werk braucht.

Hans-Joachim Griebe

 Verleger Griebe in Leipzig, Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik, GZLVerleger Griebe in Leipzig, Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik, GZL

 

 

 

 

 

 

Unser Credo:

MACH MIR PÜH-REH

(Ein Liebeslied, was sonst ...)

Die Instant-Liebe schmeckt mir nicht:
Verdammtes Junk-Food-Einerlei.
Ich will ein Originalgericht.
Los, mach mir den Kartoffelbrei.

Mach mir Püree, das echte, feine.
Nimm Bintje, die kocht mehlig weich.
Nimm Alpenmilch, die volle, reine
und Butterflöckchen, kühl und bleich.

Lass mich die Muskatprise reiben,
dann wird dies herzhafte Gericht,
das wir uns zweisam einverleiben,
zum wohlpürierten Leib-Gedicht.


                                         (Ingeborg Endres-Häusler)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine verwilderte Kunstkritik, die von ihrem Gegenstand wenig weiß und noch weniger von den Grundlagen ihres Handwerks, hetzt, wie der Wind­hund der Hasenattrappe, hechelnd, mit hängender Zunge, dem Markttrend hinterher, der nichts anderes ist als das, was Romain Rolland die ›Religion der Zahl‹ genannt hat. Nicht Kunstwerke werden kritisch gemustert, sondern Namen gehandelt, angeheftete Labels wie jene auf den fadenscheinigen Unterhosen markenhöriger Schulkinder. Ob etwas haltbar ist oder Unfug; ob etwas den leeren Himmel beklagt oder nur die Leerezudröhnt;ob etwas dem Rezipierenden einen existentiellen Schmerz zufügt oder ihn nur beschwichtigt; ob etwas um das verlorene Paradies trauert oder nur Paradies-Surrogate offe­riert – alle diese Fragen, an denen sich entscheidet, ob etwas Kunst ist oder Schrott, sind obsolet geworden. Und wer als Kritiker noch nicht völlig zum Luden der Hure Markt heruntergekommen ist, wer seinen Beruf noch nicht ganz verraten hat, wer immer noch weiß, dass er angetreten ist, um ein Urteil zu fällen und nicht, um ein Preis­schild zu kommentieren, der rettet sich in Ironie, die feuilletonisti­sche Kritik der Kritik, und fällt damit doppelt auf den herrschenden Nonsens herein.
Kunst, lautet Hegels knappe, aber umfassende Definition, Kunst sei das sinnliche Scheinen der Idee. Nur also, wo mindestens der Drei­klang aus Schein, Sinnlichkeit und Intellekt vorhanden ist, kann überhaupt von Kunst gesprochen werden. Heute aber blicken wir auf eine inflationäre Dominanz der Idee zurück, mittlerweile sogar dege­neriert zur Exekution des bloßen Einfalls. Mit leichter Hand aus vor­handenem Material zusammengeschus­tert, ist der Einfall vom Gag kaum noch zu unterscheiden, und pure Behaup­tung ist, dabei handele es sich um ein Kunstwerk.
(Aus "Poetische Theorie", siehe hier)

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