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Anthologie: AN DICHTUNGEN
144 Seiten, Softcover 21 x 21 cm, 11,90 €, ISBN 978-3-944643-46-5


Namyeun Choy - Ingeborg Endres-Häusler - Thomas Frahm - H.-J. Griebe - Felicitas Hahn - Matthias Jecker - Jürgen Marqua - Rolf Menrath - Manfred Peringer - Andrej Peters - René Steininger - RO Willaschek - Stefan Zander
über

Tschingis Aitmatow, Hans Christian Andersen, Antonin Artaud, Francis Bacon, Gioconda Belli, Gottfried Benn, Peter Bichsel, Heinrich Böll, Berthold Brecht, Rolf-Dieter Brinkmann, Iossif Brodskij, Anton Bruckner, Pearl S. Buck, Charles Bukowski, Paul Celan, Paul Cézanne, Salvador Dalí, Annette v. Droste-Hülshoff, Ernst Eggimann, Joseph v. Eichendorff, Heinz Erhardt, Erich Fried, Eugene Field, Robert Gernhardt, Johann Wolfgang v. Goethe, Thomas Gsella, Ernest Hemingway, Arno Holz, Franziska Holzheimer, Fritz Huber, Max Jacob, Ernst Jandl, Erich Kästner, Franz Kafka, Søren Kierkegaard, Friedrich Gottlieb Klopstock, Selma Lagerlöf, Andreï Makine, Ossip Mandelstam, Vladimir Maâkovskij, Peter von Matt, Eduard Mörike, Martin Mosebach, Herta Müller, Arvo Pärt, Boris Pasternak, Andrea Pfändler, Sylvia Plath, Otfried Preußler, Jacques Prévert, Rainer Maria Rilke, Mark Rothko, Friedrich v. Schiller, Franz Schubert, Kurt Schwitters, Josephine Siebe, Andrej Tarkovskij, Tristan Tzara, Karl Valentin, Boris Vian, Vera Vieider, Walther v. d. Vogelweide.

 Andrej Peters: AUS WANDERUNGEN - Gedichte, Hardcover 21x21, 132 Seiten, 18,90 €, ISBN 978-3-944643-45-8

Man könnte aufgrund der Biographie von Andrej Peters vermuten, er befinde sich inter esse, zwischen den Stühlen also, und könne eben deshalb alles aus demsel­ben Abstand mustern. Weit gefehlt! Denn der berühmte ›Fremde Blick‹ ist ihm überhaupt nicht zu eigen, dazu ist Peters – bei aller Koppelung ans Transzendente – viel zu erd- und menschenverbunden. Es ist vielmehr ein fremdelnder Blick; fremdelnd nicht mit einer Kultur oder Ethnie, sondern mit der Welt wie sie ist. Alle Zeilen dieser Gedichte atmen ein verstörtes Erstau­nen über Ungerechtigkeit, Leid, Dummheit, Ignoranz, Unrecht, Mangel an Nächstenliebe; atmen das so intensiv, dass auch wir, die Leser, verstört und erstaunt darüber sind, was wir mit und aus dieser Welt gemacht haben. Mehr kann man von Literatur nicht verlangen.
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Hans-Joachim Griebe: DAS WETTBÜRO - Roman eines Romans, Hardcover, Schutzumschlag, Lesebändchen, 12 x 19 cm, 264 Seiten, 19,90 € ISBN 978-3-944643-43-4
Als Ebook: ISBN 978-3-944643-43-4

DER CHOR
»Wir können nicht gewinnen«, sagt der Blinde. »Ist mir eben klar­geworden. Es war wie eine Erleuch­tung.« »Verschon uns bloß mit deinem Phi­losophenscheiß«, sagt der Ver­rückte. »Weil wir immer weitermachen«, sagt der Blinde. »Wir verlieren, weil wir immer weiter­machen. Ich habe es erkannt. Es war wie eine Erleuch­tung.« »Halt die Schnauze!«, sagt der Ver­rückte. DIE PFERDE GEHEN IN DIE BOXEN, sagt die Stimme Gottes. »Mein Geld geht auf die Sieben«, sagt der Käptn. »Die Sieben ge­winnt wie sie will.« »Man muss aufhören, wenn man vorne liegt«, sagt der Blinde. »Denkt an James Dean. Oder an Jesus Chris­tus. Oder an die Monroe.« »Die Sieben ist chancenlos«, sagt der Ver­rückte. »Falsche Distanz.« »Ist sowieso alles Zufall«, sagt der Professor. »Quatsch«, sagt der Käptn. »Was wäre denn aus Jesus gewor­den, wenn der nicht rechtzeitig Schluss gemacht hätte?«, sagt der Blinde. »Keine Sau würde den heute noch kennen.« »Jesus?«, fragt der Verrückte. »In welchem Ren­nen ist denn der gelaufen?« DAS RENNEN IST GESTAR­TET! sagt die Stim­me Gottes.

 

RO Willaschek: KINDERBLUTBRIEFE - Gedichte & lyrische Prosa, mit 13 Fotografien von Ewald R. Maigut, Softcover, 21 x 21 cm, Lesebändchen,
108 Seiten, 13,90 €, ISBN 978-3-944643-37-3

Wie übergenau man hinzusehen hat, wenn man die extrem sublime Arbeitsweise dieses Dichters ganz erfassen will, mag ein einziges Beispiel zeigen: Im gesamten Lyrikapparat des hier vorliegenden Werks existiert keinerlei ›klassische‹ Interpunktion, der Leser wird alleine von der Wortwahl und -setzung durch die Zeilen geführt. Nur an einer einzigen Stelle durch­bricht Willaschek dieses Schema und setzt ein Satzzeichen. Es ist ein Fragezeichen, das eben wegen seiner Singularität wie ein Donnerschlag wirkt. Der Text davor lautet: »Nimmst Du es überhaupt noch wahr?«. Und genau das ist die Frage, mit der sich alle Wer­ke dieses Multimedialen befassen. In einer Art ›mise en abyme‹ öffnet dieses scheinbar simple Frage­zeichen ein ganzes Spiegelkabinett von Bezügen und Rückbezügen. Vor allem aber stellt der Autor uns, den Lesern, die alles entscheidende Frage, deren Beantwortung ohne Übertrei­bung den Gang der Menschheitsgeschichte beeinflussen wird: »Nimmst Du es überhaupt noch wahr?«

 

 René Steininger:
IN MARGINE - Gedichte & poetische Prosa

Hardcover 21 x 21 cm, 132 Seiten, 18,65 €, ISBN 978-3-944643-41-0
Ebook

 Jenes Adorno zugeschriebene Wort »Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und sagt: Es sind ja nur Tiere« ist zu steil, zu sehr von Wut geprägt. René Steininger agiert da ganz anders. Gleich einem Pathologen eruiert er kühl die endogenen, exogenen und iatrogenen Noxen, und diese klinische Kälte camoufliert das genuin Poetische vollkommen. Umso größer die Wucht, mit der das Entsetzen dann aus der Deckung kommt und über vegetative Kanäle auf unser Bewusstsein trifft. Steininger verwendet dabei die dem jeweiligen ›Fall‹ exakt angepassten Instrumente (vulgo ›literarische Formen‹). In der Vielzahl der Textsorten und rhetorischen Mittel (von A wie Anapher bis V wie Vergleich) spiegelt sich die Vielfalt der Wesen und ihrer jeweiligen Habitate, die alle auf diese Weise – ganz im Hegelschen Sinne – in den Erscheinungsformen der Sprache sinnlich erfahrbar werden. Der Titel IN MARGINE ist natürlich Programm, geht es doch um die randständige Tier- und Pflanzenwelt, die somit ins Zentrum des ganzen Buches rückt. Eine andere, vielleicht intelligentere Lesart des Titels aber verweist umgekehrt auf den Menschen, der nur noch als Zaungast ›am Rande‹ erscheint.

 

Christoph Meissner-Spannaus / Dietwald Spannaus:
RENKO - Siebzehn Kopfgeschichten

"Unbegreiflich, dass diese wundervollen und ergreifenden Skulpturen nicht in allen großen Museen der Welt zu finden sind."

164 Seiten 14,90 € - ISBN 978-3-944643-18-2

E-Book


 

anhaltender ritus, Anthologie Liebeslyrik
168 Seiten 13,90 € - ISBN 978-3-944643-19-9
Diese Sammlung zeigt die Liebeslyrik im beginnenden 21. Jahrhundert in einer Qualität und Breite wie keine andere. Die Vielfalt der Autoren und Autorinnen ist erstaunlich: Profis und Anfänger sind dabei, Internationale und Regionale, Slampoeten, Schrift- und Forendichter, Gelegenheitswerker, Monomanen, Formfanatiker und Formjongleure - eigentlich alle, die den hohen Ansprüchen dieser Edition gerecht werden. Erstaunlich auch die Altersspanne. Sie umfasst die Jahrgänge 1994 bis 1941. Und so ganz nebenbei wird auch noch eine Soziologie der zeitgenössischen Liebe geliefert ...
E-Book
Kritik

 

Poesiefeldambulanz, Lyrik im 21. Jahrhundert, 96 Seiten 11,90 €
ISBN 978-3-944643-05-2

Lyrik retten! Tagtäglich sterben in den Literaturforen des Internets etliche hervorragende Gedichte den Tod durch Versinken. Diese Werke will die edition rote zahlen vor dem Vergessenwerden bewahren. Mit Unterstützung zahlreicher Autoren sammeln wir Herausragendes im Netz und veröffentlichen es dann periodisch als Anthologie - in klassischer Printausgabe und als e-book. Kriterien der Auswahl sind Formwille, handwerkliche Qualität, vor allem aber das magische und ungreifbare Quäntchen Transzendenz, durch das gängige Zeilenbruch-Texte erst zu Poesie werden.

E-Book

MANFRED PERINGER: Im Wandel des Betrachters, Gedichte

116 S. 11,90 € - ISBN 978-3-944643-21-2

Das Laute, Lärmende ist dieses Dichters Sache nicht. Stattdessen durchmustert er präzise, unbestechlich und unaufgeregt den Zustand der Welt. Und die Welt, das ist Sprache. Sein Handwerkszeug ist dabei ein unglaubliches Gespür für das Falsche, Verlogene, Verharmlosende von Wörtern und Sätzen, mit denen sich das Morsche, Verrottete camoufliert. Peringer kratzt an der Tünche, die Sprache ja auch immer ist. Dann lässt er uns zurück mit dem erschreckenden Gedanken, dass vielleicht das ganze Gebäude nur noch durch die Tünche zusammengehalten wird ...

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RO WILLASCHEK: Gärten der Unlust, Gedichte

2. Auflage, 140 S. 12,90 € - ISBN 978-3-944643-55-7
In der Ethnologie gibt es den Topos des fremden Blicks - eine Sichtweise, die den Forscher befähigt, das Fremde im Vertrauten, in der eigenen Kultur zu erkennen. RO Willaschek hat exakt diesen Blick, wenn er mit Sprache umgeht. Man nehme nur einen Gedichtanfang wie "Unaufhaltsames Vergreisen / des Mobiliars": Kein einzelnes Wort weist hier irgendeine Besonderheit auf, und dennoch werden wir beim Lesen gezwungen, jedes Wort genau zu betrachten. Und konsterniert stellen wir fest, dass die Wörter offensichtlich viel mehr von uns wissen als wir von ihnen.

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Kritik

THOMAS FRAHM: WUNDER, Gedichte 2000-2013
138 Seiten 12,90 € - ISBN 978-3-944643-00-7
Die vielen Seelen des Thomas Frahm bewirken mitnich­ten ein guazzabuglio unterschiedlicher Sicht- und Stilweisen; sie ringen miteinander, kämpfen die Sache aus, manchmal bis aufs Blut. Aber immer geht aus diesen Kämpfen etwas als Sieger hervor, das daran gar nicht beteiligt schien: die Kunst.


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NAMYEUN CHOY: Tief schweigendes Gebiet, Gedichte

84 Seiten, 11,90 € - ISBN 978-3-944643-56-4

Man kann bei Namyeun Choy viel lernen für das lyrische Hand­werk. Noch mehr ließe sich aber lernen von dem, was da hinter, zwischen und über der lyrischen Melodie mitsingt und mitklingt: Eine Ganzheit, in der zugleich unendliche Trauer und unendlicher Trost zu finden ist.
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CHRISTOPH MEISSNER-SPANNAUS:
Die geheimen Klostertagebücher

224 Seiten 15,90 € - ISBN 978-3-944643-02-1

Dieses Buch ist ein ausgefuchster Schelmenroman. Vielschichtig. Mit einer parzivalischen Hauptfigur, die, als reiner Tor in einen kafkaesk-co­medyhaft anmutenden Plot voller Irrungen und Wirrungen gnadenlos verwickelt, unbeirrbar doch immer wieder sich dem hingibt wofür sein Herzblut rauscht: Gedichte empfan­gen, austragen, in die Welt pressen.  Kritik

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POETISCHE THEORIE - Reflexionen, Essays, Miszellaneen

156 Seiten 12,90 € - ISBN 978-3-944643-08-3
Dieser Band versammelt Texte, in denen Autoren und Autorinnen über ihr Handwerk nachdenken. Dabei werden keine abgehobenen Theorien verhandelt, sondern Selbstbefragungen über das Wie, Warum und Wohin der eigenen Arbeit – oft tiefgründig, oft amüsant, oft lyrisch, oft ganz handfest, oft einander widersprechend. Allen Texten aber ist gemeinsam: Sie stammen aus der Werkstatt, nicht aus dem Elfenbeinturm!

»Lieber Christoph Meissner-Spannaus,
Ihre Texte haben uns, meine Frau und mich, zutiefst gerührt (…): Die Episoden sind fünf kleine Meisterwerke. Ich gratu­liere und danke Ihnen. Sie haben mir eine große Freude bereit. Herzlich grüßt Sie Ihr
REINER KUNZE«

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INGEBORG ENDRES-HÄUSLER: LippenBallett - Gedichte & poetische Prosa

120 Seiten, 12,90 € - ISBN 978-3-944643-07-6

"MICH SCHREIT MANCHMAL etwas so sehr an, dass ich glaube, selbst schreien zu müssen. Manchmal bin ich wie ohne Haut, von allen Seiten rollen Wellen, Wahr-Nehmungen auf mich zu - ich erfahre von etwas, was weit weg passiert, und es ist bei mir, ganz dicht, und stöhnt."

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INGEBORG ENDRES-HÄUSLER: PapierZunge - Gedichte
84 Seiten 11,90 € - ISBN 978-3-944643-06-9
Bei der Betrachtung des Gesamtwerks fragt man sich: Was kann diese Autorin eigentlich nicht? Alles kann sie! Und noch das scheinbar beiläufig Hingetupfte entziffert sich bei näherem Hinsehen als abgrundtief-unauslotbares Kunst-Werk.


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HANS-JOACHIM GRIEBE: Es gibt nichts mehr zu erzählen - Fünfzig Gedichte

68 Seiten 4,99 € - ISBN 978-3-944643-34-2

»Die Kunst einer Lyrik, bei der einem zwar das Lachen im Halse stecken bleibt, aber die dann dennoch ungemein tröstlich wirkt, vollbringt das längere Gedicht LAUB, eine bohemienhafte Entlarvung der Agentur für Arbeit als absurdes Theater, wenn die Opferrolle zwischen Sachbearbeiterin und Kunden sich umkehrt, und den Arbeitslosen aus Mitleid mit der Sachbearbeiterin zur Harke greifen lässt. (...) dass es sich übrigens hervorragend zur Schullektüre eignen würde« (Dominik Dombrowski über "Konsum & Kommerz", Leipzig 2012)
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Kritik

HANS-JOACHIM GRIEBE: Das Herz der Einsamkeit - Erzählungen
156 Seiten 7,90 € - ISBN 978-3-944643-03-8
Es gibt kein richtiges Leben im falschen - ein Satz von Adorno, der über beinahe jeder Erzählung in diesem Band stehen könnte. Dabei gelingt es Griebe, das existentielle Dilemma weit jenseits aller Theorie sinnlich erfahrbar zu machen. Ob wir uns in den Kopf eines Pädophilen begeben, eine einsame Frau beim Einkauf für ein Essen zu zweit belauschen, oder ob wir das Verhalten eines Diktators während des Angriffs der USA auf den Irak beobachten - immer entsteht ein erzählerischer Sog, der uns unaufhaltsam in das fremde Leben hineinzieht.

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